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    Nach dem Upgrade
    ist vor dem Upgrade

Ende des Supports für SQL Server und Windows

Für verschiedene Microsoft Produkte ist das Ende des erweiterten Supports absehbar. Ab dem jeweiligen Endzeitpunkt erhalten Anwender weder Aktualisierungen noch technischen Support oder Sicherheitsupdates.

Im Einzelnen handelt es sich hierbei um:

SQL Server 2008 R2  Support endet am 09. Juli 2019
Windows Server 2008 R2 Support endet am 14. Januar 2020
Windows 7 Support endet am 14. Januar 2020

Die alten Systeme bleiben zwar weiterhin nutzbar, eventuell auftretende Probleme müssen dann jedoch vom Anwender selbst gelöst werden. Sicherheitslücken werden nicht mehr im Rahmen regelmäßiger Updates geschlossen, was bedeutet, dass der Schutz Ihrer Daten nicht länger gewährleistet ist. Aufgrund der steigenden Anzahl immer ausgereifterer Cyberangriffe können laufende Apps und Daten bei nicht unterstützten Versionen erhebliche Sicherheits- und Compliance-Risiken darstellen. Im Hinblick auf die neue Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) ist dies ein wichtiger Punkt.

Um die Sicherheitsrisiken, die sich aus dem Ende des Supports für die oben genannten Betriebssysteme ergeben, so gering wie möglich zu halten, empfiehlt sich der frühzeitige Wechsel zu den aktuellen Betriebssystemen:

SQL Server 2017
Windows Server 2016 (bzw. Windows Server 2019 nach dessen geplantem Release noch in 2018)
Windows 10

Für die reibungslose Umstellung auf die jeweils aktuellen Versionen, empfehlen wir eine Bestandsaufnahme der im Einsatz befindlichen Komponenten – vorzugsweise vor Ort. So kann sichergestellt werden, welche Alternative im Anschluss für Sie am Besten geeignet ist.

Hierbei werden u.a. die folgenden Fragen geklärt:

  1. Wie viele neue Lizenzen werden benötigt?
  2. Welche Version ist mit meinen Geräten und Komponenten kompatibel?
  3. Wie läuft die Umstellung technisch bzw. organisatorisch ab?
  4. In welchem zeitlichen Rahmen kann die Umstellung stattfinden?

Wir planen gerne für Sie die Umstellung und setzen diese auf Wunsch auch um.

Die neuen Freigabemodelle im Überblick

Beim Umstieg auf Windows 10 und Windows Server 2016 bzw. 2019 hat der Anwender die Wahl zwischen dem Long-Term Servicing Channel (LTSC) (früher LTSB) und dem Semi-Annual Channel (SAC). Die Wahl hat Auswirkungen auf die Lizenzierung und die enthaltenen Funktionalitäten.

LTSC | Dies ist das vertraute Freigabemodell. Alle 2 bis 3 Jahre wird eine neue Hauptversion des Windows Server veröffentlicht. Der Support beträgt 5 Jahre Mainstreamsupport, sowie 5 Jahre erweiterten Support. Weiterhin erhält der Long-Term Servicing Channel sicherheitsrelevante Updates, jedoch keine neuen Features und Funktionen. Ein Long-Term Servicing Channel für Windows 10 ist nur mit einer Software Assurance möglich.

SAC | Wurde für Anwender konzipiert, die schnell Anpassungen wünschen. Hier werden zweimal im Jahr neue Versionen bereitgestellt (in der Regel im Frühjahr und Herbst). Jede dieser Versionen wird 18 Monate nach der ersten Veröffentlichung unterstützt. Der Windows Server mit Semi-Annual Channel kann über einen Volumenlizenzvertrag (mit Software Assurance), den Azure Marketplace, Cloud/Host-Dienstanbieter oder Treueprogramme (MSDN) gekauft werden.

Die Unterschiede im Überblick:

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